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Infobrief Dezember 2017

 

Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken,
die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
Eph.2,10

 


Es schreibt euch Andreas Ebert.

 

 

Liebe Geschwister, liebe Freunde der Bibelschule,

ich habe selten so intensiv wie im zu Ende gehenden Jahr erlebt, dass wir auf vorbereiteten Wegen gehen. Gott hat Gleise gelegt, auf denen wir uns Schritt für Schritt weiterbewegt haben. Vor unserer letzten Mitgliederversammlung musste sich ein Teilnehmer abmelden. Dabei erzählte er mir, dass er im Frühjahr den Plänen zum  Kauf einer Immobilie und dem Umzug eigentlich nicht zustimmen wollte, aber nach den Berichten, wie Gott einzelne Schritte geführt hat, nicht anders konnte, als diesen Weg zu unterstützen. Inzwischen ist viel passiert und die 16 Teilnehmer von „unterwegs“ sind im neuen Haus richtig heimisch geworden. Mit einigen Stichpunkten will ich beschreiben, was sich in den letzten Wochen so bewegt hat bzw. woran wir gerade arbeiten.

 

 

Bauprojekt

Am geplanten Neubau haben wir noch zwei wichtige Änderungen vorgenommen: Wir haben uns doch entschieden, das Haus mit Keller zu bauen. Wir haben bisher wenig Lagerfläche, weil der große Dachraum des Altbaus wegen der Binderkonstruktion kaum nutzbar ist. Das kann ein Keller ausgleichen, weil er neben der erforderlichen Haustechnik noch viel freien Raum bietet. Auch die Dachform haben wir auf Anregung aus der Nachbarschaft von einem Flachdach in ein Satteldach geändert. Zunächst bleibt der Dachraum leer, kann aber bei Bedarf nutzbar gemacht werden. Im beiliegenden Prospekt seht ihr, wie der Neubau aussehen soll.

 

 

Finanzen

Einem der Ältesten unserer Gemeinde in Kirchberg hatte ich erzählt, dass es am Sonntag Känguru gibt. Sein Kommentar: „Das passt ja. Große Sprünge und ein leerer Beutel“. Der Beutel ist - Gott und den Spendern sei Dank - nicht leer, obwohl wir einige Zehntausend Euro für die Ausstattung des alten Hauses benötigt haben. Wir erleben viel Unterstützung. Aber wir haben auch viel vor, denn trotz der zu erwartenden Förderung kommen erhebliche Kosten auf uns zu. Wir wollen zum Jahresbeginn den Bauantrag einreichen und auch die Ausschreibungen in Gang bringen. Baubeginn soll aber erst sein, wenn wir etwa 300.000 Euro Eigenmittel beisammen haben. Das haben wir zur letzten Mitgliederver-sammlung beschlossen. Wir danken euch ganz herzlich, wenn ihr mithelft, diese Lücke zu schließen. Falls jemand den Spendenfluss einer Firma beeinflussen kann und dafür irgendwelche Unterlagen benötigen sollte – das können wir liefern. Dafür setzen wir uns sofort an den Schreibtisch.

 

 

Gemeinde Burgstädt

Bibelschule und Gemeinde haben mehr als ein halbes Jahrhundert in einer gewissen Symbiose gelebt. Das geht nun durch den Umzug und den geplanten Verkauf des Diakonats zu Ende. Das verläuft weithin spannungs-, aber nicht schmerzfrei. Besonders bei älteren Geschwistern, die die ganze Zeit der Bibel-schule miterlebt haben und mit eigenen Händen am Diakonat mitgebaut haben, ist der Prozess mit Wehmut verbunden. Am letzten Sonntag war die ganze Gemeinde nach Oelsnitz in das neue Haus zum Mittagessen eingeladen. Unser Koch hat einen tollen Kängurubraten serviert und wir hatten eine schöne Gemeinschaft bei leckerem Essen.

 

 

Diakonat

Was wird aus dem alten Bibelschulgebäude? Es gab in den letzten Monaten etliche Interessenten und auch Absagen von Interessenten. Neben der Stadt Burgstädt hat sich auch die Diakonie Rochlitz als Käufer gemeldet, die im Haus Büros und Beratungsräume unterbringen möchte. Das findet sowohl unsere Zustimmung als auch die der Gemeinde Burgstädt, so dass wir davon ausgehen, dass in ab-sehbarer Zeit die Diakonie Eigentümer des Hauses wird.

 

 

Neuer Name

Am Haus in Oelsnitz steht nach wie vor „Gaststätte Würschnitztal“ und immer wieder kommen Leute, die Essen wollen. So gibt es eine gewisse Dringlichkeit, einen neuen Namen zu finden. „Bibelschule Burgstädt“ ist zwar der Vereinsname, aber das spiegelt ja die Wirklichkeit nicht mehr wieder. Nach einigen Monaten Nachdenken haben wir uns zur letzten Mitgliederversammlung auf den Namen ver-ständigt „Christliches Bildungszentrum Erzgebirge“. Das wird nun irgendwann auch am Gebäude zu finden sein.

 

 

Persönliches aus der Mitarbeiterschaft

Ich habe hier viel über das Haus, Finanzen, Pläne u. a. geschrieben. Zum Schluss noch ein paar Informationen über das persönliche Ergehen einiger Mitarbeiter.
Klaudia Fitz: Unsere „Hausmutter“ muss sich wegen eines Krebsgeschwüres seit September einer Chemotherapie unterziehen, die sie nach den Infusionen für einige Tage außer Gefecht setzt. Sie tragen das als Familie ganz tapfer und wir beten, dass Klaudia Heilung erfährt.
Thomas Riedel: Die Verlagerung der gesamten Bibelschularbeit und der absehbare Verkauf der Immobilie in Burgstädt sorgen dafür, dass für Thomas die Anstellung an der Bibelschule Mitte 2018 zu Ende geht. Eine passende Perspektive ist noch nicht gefunden.
Marko und Annelie Schubert: Im Prinzip sind die Weichen gestellt, dass Annelie ihrem Mann eine Niere spenden kann. Nur wird sich die Sache um etliche Monate verzögern, weil bei der Untersuchung von Annelie eine Engstelle an einem Herzgefäß entdeckt wurde, die zuerst behandelt werden muss.

 

 

Ein bewegtes Jahr geht zu Ende

Das war ziemlich viel Stoff für einen Freundesbrief. Es ist aber auch viel passiert, und wir wünschen sehr, dass wir 2018 auch wieder viel zu berichten haben. Aber zunächst sind wir in den letzten Tagen des Jahres 2017 unterwegs und freuen uns an den großen Heilstatsachen und Heilserwartungen, die mit ADVENT verbunden sind.
Im Namen des Vorstandes grüße ich sehr herzlich